Documentary

Herr Bimbo und seine Negerin

Ein Film gegen Rassismus

Als sie noch Menschenfresser waren machten sie sich von den wohlbeleibten Österreichern ein Wiener Schnitzel. Mit den Kakaobohnen sind sie zu uns gekommen, die Wilden irgendwo aus Tutsi Hutsi. Und jetzt sind sie da und bleiben! Von der Karriere als Putzfrau zur Bordellbesitzerin, von der Scheinehe zur Bauersfrau, vom Asylwerber zum besseren Österreicher.

„Ein Wahnsinn, so viele Würschtel, so viel Essen hier in Österreich! Ist das nicht herrlich?“
Dort, wo sie herkommen, dort wo der Pfeffer wächst, da kann man von so etwas nur träumen. Wäre da nicht das Problem mit der schwarzen Haut und dem gscheit Deitsch reden und so einigen Ureinwohnern die noch immer denken…

„Die Rassen sollen unter sich bleiben, das ist wie bei den Tieren, ein Hund ist gleich nichts wert, wenn er ein Mischling ist“ dann wäre es schon fast wie im gelobten Land, wo Milch und Honig fließt. Man muss sich nur bis zur Unkenntlichkeit anpassen. Hautaufhellung und Deitsch Kurse für alle Integrationswilligen!

Der Film entlarvt Alltagsrassismen durch Interaktion und Provokation im öffentlichen Raum. Eine messerscharfe Konfrontation mit österreichischen Klischees und Traditionen.


Darsteller: Alessandra Klimpel, Mohamed Kasseh, Adriana Torres, 
Egina Wagner, Annerose Willam, Arthur Maier, Chiara und Fiona Seth

Idee und Drehbuch: Patricia Marchart und Alessandra Klimpel
Regie: Patricia Marchart
Kamera: Arne Marchart
Schnitt: Arne und Patricia Marchart
Ton: Oktavia Schreiner
Musik: Günther Wagner / Guliermo Betancourt

Eine Schutzfilm Produktion: Dezember 2009

gefördert von: Kulturland OÖ, Linz Kultur, Otto Mauer Fonds

Dauer: 50 min
Format: DV-Cam